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Wege ins Studium - Studieren ohne Abitur oder Fachabitur

1. Voraussetzungen für ein Studium ohne Abitur oder Fachabitur
2. Allgemeine Informationen zur Zugangsprüfung für in der beruflichen Bildung Qualifizierte
3. Einheitliches Zugangsprüfungsverfahren der aufgeführten Hochschulen
4. Datum und Ort der nächsten schriftlichen Zugangsprüfung
5. Infos zu den nächsten mündlichen Zugangsprüfungen

1. Voraussetzungen für ein Studium ohne Abitur oder Fachabitur

Gemäß der Berufsbildungshochschulzugangsverordnung (im Folgenden als „Verordnung“ bezeichnet) des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes NRW vom 8. März 2010 haben auch Studieninteressierte ohne Abitur oder Fachabitur die Möglichkeit studieren.

Es gibt verschiedene Wege ins Studium, je nachdem, welche berufliche Qualifikation Bewerberinnen und Bewerbern mitbringen:

1) Personen mit einem Meisterabschluss oder einer vergleichbaren beruflichen Qualifikation (berufliche Aufstiegsfortbildung) haben direkten, prüfungsfreien Zugang zu allen Bachelorstudiengängen an nordrhein-westfälischen Hochschulen (§2 der Verordnung). Weitere Informationen hierzu finden sich auf den Internetseiten der Hochschulen.

2) Personen mit einer abgeschlossenen, mindestens zweijährigen Berufsausbildung und dreijährigen Berufstätigkeit haben einen direkten, prüfungsfreien Zugang zu allen ihrer beruflichen Ausbildung und Tätigkeit fachlich entsprechenden Bachelorstudiengängen. (§ 3 der Verordnung). Weitere Informationen hierzu finden sich auf den Internetseiten der Hochschulen.

3) Personen mit einer abgeschlossenen, mindestens zweijährigen Berufsausbildung und dreijährigen Berufstätigkeit können auch Bachelorstudiengänge studieren, die fachlich nicht ihrer beruflichen Bildung entsprechen. Der Zugang zum Studium erfolgt in diesem Fall entweder durch das Bestehen einer Zugangsprüfung oder – nur in nicht zulassungsbeschränkten Studiengängen – durch ein Probestudium (§4 der Verordnung).

2. Allgemeine Informationen zur Zugangsprüfung für in der beruflichen Bildung Qualifizierte

Zweck der Zugangsprüfung

Durch die Zugangsprüfung wird festgestellt, ob Studieninteressierte die fachlichen und methodischen Voraussetzungen für das Studium des angestrebten Bachelorstudiengangs an einer Hochschule erfüllen (siehe §6 der Verordnung).

Gegenstand der Zugangsprüfung

Die Zugangsprüfung besteht in der Regel aus schriftlichen und mündlichen Prüfungsteilen. Inhalt der Prüfung ist allgemeines und fachbezogenes Wissen (§6 der Verordnung).

Bewerbung

Studieninteressierte bewerben sich für die Zulassung zur Zugangsprüfung direkt an der Hochschule, an der sie studieren möchten. Über die Form der Bewerbung und die mit der Bewerbung einzureichenden Unterlagen informiert die jeweilige Hochschule.

Bewerbungsfristen 

Die Bewerbungsfrist für die Teilnahme an der Zugangsprüfung für das Wintersemester endet in der Regel am 1. April, für das Sommersemester am 1. Oktober. Die einzelnen Hochschulen können diese Fristen jedoch verlängern. Über eine solche Fristverlängerung informiert die einzelne Hochschule in der Regel auf Ihren Internetseiten.

Durchführung der Zugangsprüfung

In der Regel führt die einzelne Hochschule die Zugangsprüfung durch. Die im Folgenden aufgeführten 16 nordrhein-westfälischen Fachhochschulen haben sich jedoch auf ein einheitliches Zugangsprüfungsverfahren verständigt:

Fachhochschule Aachen
Fachhochschule Bielefeld
Hochschule Bochum
Hochschule Bonn-Rhein-Sieg
Fachhochschule Dortmund
Fachhochschule Düsseldorf
Westfälische Hochschule
Hochschule Hamm-Lippstadt
Fachhochschule Köln
Hochschule Ostwestfalen-Lippe
Hochschule Rhein-Waal
Hochschule Ruhr West
Fachhochschule Südwestfalen
Evangelische Fachhochschule Rheinland-Westfalen-Lippe
Technische Fachhochschule Bochum
Hochschule für Gesundheit

3. Einheitliches Zugangsprüfungsverfahren der aufgeführten Hochschulen

Die Zugangsprüfung besteht in der Regel aus drei für alle Bewerberinnen und Bewerbern gleichartigen Prüfungsteilen zur Überprüfung der allgemeinen Kompetenzen in den Bereichen Deutsch, Englisch und Mathematik sowie aus einem studiengangspezifischen mündlichen Prüfungsteil.
Diese und weitere Informationen enthalten die Zugangsprüfungsordnungen der einzelnen Hochschulen (siehe Internetseiten der einzelnen Hochschulen).

3.1 Zentrale schriftliche Prüfung in den Bereichen Deutsch, Englisch und Mathematik

Die Teilprüfungen in Deutsch, Englisch und Mathematik werden schriftlich, unter Aufsicht und mit den zugelassenen Hilfsmitteln durchgeführt.
Die Prüfung für die Bereiche Deutsch und Englisch umfassen jeweils 90 Minuten, für den Bereich Mathematik 60 Minuten (Basismodul). Der Prüfungsteil im Bereich Mathematik kann allerdings von den einzelnen Hochschulen um vertiefende Fragen ergänzt werden (Zusatzmodul). In diesem Fall verlängert sich seine Dauer um 30 Minuten. Darüber, welche Studiengänge die Teilnahme an diesem Zusatzmodul Mathematik voraussetzen, informiert die einzelne Hochschule.
Der Prüfungsteil zur Überprüfung der allgemeinen Kompetenzen im Bereich Englisch kann auch durch das erfolgreiche Bestehen eines Sprachtests auf dem Niveau B1 des Europäischen Referenzrahmens für Sprachen nachgewiesen werden.

Allgemeine Informationen zu Inhalten und Niveau der schriftlichen Teilprüfungen Deutsch, Englisch und Mathematik

Eine Musterprüfung für die schriftlichen Teilprüfungen finden Sie hier:

Musterprüfung 1 (NEU)

Musterlösungen und Hinweise zum Selbstlernen Mathematik Musterprüfung 1 (NEU 04.2014)

Musterprüfung 2 (NEU)

Musterlösungen und Hinweise zum Selbstlernen Mathematik Musterprüfung 2 (NEU 04.2014)

Datei zum Hörverstehen für die Teilprüfung Englisch:

Hörverstehen 1 (NEU)

Hörverstehen 2 (NEU)

 

3.2 Studiengangspezifische mündliche Prüfung

Die mündliche Prüfung wird an der jeweiligen Hochschule vor zwei Prüfenden abgelegt. Die Prüfenden bestellt der Prüfungsausschuss. Dieser bestimmt auch die fachlichen Gebiete der mündlichen Prüfung. Die Kandidatin bzw. der Kandidat soll nachweisen, dass sie bzw. er über das notwendige studienfachbezogene Wissen verfügt sowie nachvollziehbar und reflektiert für den angestrebten Studiengang motiviert ist.
Über Hilfsmittel, die benutzt werden dürfen, entscheiden die Prüfenden. Eine Liste der zugelassenen Hilfsmittel wird von der einzelnen Hochschule gleichzeitig mit der Ankündigung des Prüfungstermins und -orts bekannt zu geben.
Im ersten Teil der Prüfung legt die Kandidatin bzw. der Kandidat in einem freien Vortrag ihre bzw. seine Motivation für den angestrebten Studiengang dar. Im zweiten Teil schließt sich ein Prüfungsgespräch an, das anhand des vorgegebenen Prüfungsthemas fachliche und methodische Kenntnisse und Fähigkeiten prüft. Die Dauer der mündlichen Prüfung beträgt mindestens 30 und höchstens 45 Minuten.
Die Bewertung wird der Kandidatin bzw. dem Kandidaten im Anschluss an das Prüfungsgespräch bekannt gegeben.

4. Datum und Ort der nächsten schriftlichen Zugangsprüfung

Die nächste schriftliche Zugangsprüfung findet am Samstag, 07.05.2016 an der

Fachhochschule Dortmund

im Gebäude Emil-Figge-Straße 40a im Hörsaal E24 (Auditorium)

statt.


Anfahrtsplan Fachhochschule Dortmund

Gebäudeübersicht der Fachhochschule Dortmund

Zeitplan der Prüfung

Bitte beachten Sie: Jeden Samstag findet auf dem Universitätsgelände ein Trödelmarkt statt. Dadurch sind die Verkehrslage sowie die Parkplatzsituation etwas angespannt. Diese Situation sollte bei der Anfahrt mit dem PKW zeitlich
eingeplant werden.

Bestimmungen über zugelassene und unzulässige Hilfsmittel

(als PDF-Datei herunterladen)

Aufsichtspersonen und Prüfungsverantwortliche haben bei jeder Prüfung durch geeignete Maßnahmen sicherzustellen, dass jeder Prüfungsteilnehmer und jede Prüfungsteilnehmerin die Leistung selbstständig erbringt.

Während der Prüfung dürfen sich keine nicht zugelassenen Hilfsmittel im Verfügungsbereich der Teilnehmer und Teilnehmerinnen befinden. Auf den Tischen sind lediglich Aufgabenhefte, Antwortbogen, Stifte, (Spitzer, Radiergummis) und Notizpapier (ausschließlich, wenn es mit dem Stempel der die Prüfung durchführenden Hochschule versehen ist) zulässig. Hiervon abweichende Gegenstände müssen vor Beginn der Prüfung von der Aufsichtsperson eingezogen werden und sind nach der Prüfung wieder auszuhändigen.

Als nicht zulässige Hilfsmittel gelten u. a. persönliche Aufzeichnungen, mitgebrachte Druckerzeugnisse wie Formelsammlungen, (gedruckte wie auch elektronische) Wörterbücher, Taschenrechner sowie sonstige Geräte, die zur Durchführung von Berechnungen, zur Speicherung und/oder Übermittlung von Informationen geeignet sind (elektronische Kalender, Mobiltelefone, Scanstifte, Kameras u. A.) – auch wenn auf diesen Geräten zum Zeitpunkt einer etwaigen Kontrolle keine entsprechenden Informationen gespeichert sind.

Die Prüfungsteilnehmer und -teilnehmerinnen werden vor der Prüfung auf diese Bestimmungen hingewiesen und erhalten die Gelegenheit, etwa aus Unkenntnis mitgebrachte Hilfsmittel, insbesondere Mobiltelefone, für die Dauer der Prüfung bei der Aufsichtsperson abzugeben.

Liste zulässiger Hilfsmittel:
•    Aufgabenhefte
•    Antwortbogen
•    Weiche Bleistifte
•    Spitzer
•    Radiergummis
•    Abgestempeltes Notizpapier

Hinweis: Der Personalausweis ist zwecks Identitifizierung zur Prüfung mitzubringen.

5. Infos zu den nächsten mündlichen Zugangsprüfungen

Mit der Zulassung zur schriftlichen Prüfung werden die Bewerberinnen und Bewerber auch über den Termin für die mündliche studiengangspezifische Prüfung informiert.  Nur bei erfolgreichem Bestehen der schriftlichen Zugangsprüfung jedoch erhält die Bewerberin bzw. der Bewerber von der Hochschule, an der sie bzw. er sich beworben hat, eine Einladung zur mündlichen Zugangsprüfung.

Termine für die nächsten mündlichen Zugangsprüfungen:

Der Zeitraum für die nächsten mündlichen Zugangsprüfungen wird in Kürze hier bekannt gegeben. (Der genaue Termin wird den Bewerberinnen und Bewerbern mit der Zulassung zur Zugangsprüfung durch die Hochschule, an der sie sich beworben haben, mitgeteilt)


Die Prüfung findet statt in der Hochschule, an der die Bewerbung für die Zugangsprüfung erfolgt ist.

Für weitere Fragen zur Zugangsprüfung wenden Sie sich bitte an die jeweiligen Studienberatungen oder Studierendensekretariate der einzelnen Hochschulen.