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Stellungnahmen
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Stellungnahme zum Entwurf des Lehrerausbildungsgesetzes
Zentrales Ziel des vorliegenden Gesetzentwurfs ist es, die Qualität der Lehrerausbildung nachhaltig zu verbessern. Berufsfeld- und Praxisbezug werden intensiviert, die fachliche und pädagogische Profilierung der künftigen Lehrkräfte wird gestärkt, die Verantwortlichkeiten werden klarer geregelt. Dem Bologna-Prozess wird durch ein gestuftes Studienmodell Rechnung getragen, wobei die Qualitätssicherung durch Akkreditierung erfolgt, und die gewachsene Autonomie der nordrhein-westfälischen Hochschulen schlägt sich in der eindeutigen Zuständigkeit der Hochschulen nicht nur für das Studium, sondern auch für den Studienabschluss nieder.
Download: Stellungnahme zum Entwurf des Lehrerausbildungsgesetztes (pdf,21 Kb)
Stellungnahme zum Gesetz zum Aufbau der Fachhochschule für Gesundheitsberufe
Der Wissenschaftsrat hat bereits 1991 in seinen „Empfehlungen zur Entwicklung der Fachhochschulen in den 90er Jahren“ eine Erweiterung des Studienangebotes um „Studiengänge, die für Tätigkeiten in den medizinischen Assistenzberufen, in der medizinisch-physikalischen Behandlung (Physiotherapie), als Logopäde, in der Erziehung (Kindergarten) und in der Pflegedienstleitung in Krankenhäusern qualifiziert“ (S. 78f.) empfohlen.
Auch in seiner „Empfehlung zur Entwicklung der Fachhochschulen“ aus dem Jahr 2002 hat der Wissenschaftsrat noch einmal auf den größer werdenden Bedarf an berufspraktisch ausgerichteten Studienangeboten im gesamten Gesundheitsbereich hingewiesen und die Empfehlung ausgesprochen, das Fächerspektrum entsprechend zu erweitern.
Download: Stellungnahme zum Gesetz zum Aufbau der Fachhochschule für Gesundheitsberufe (pdf, 10,7)
Stellungnahme zum Antrag der SPD-Fraktion im nordrhein-westfälischen Landtag zum Thema "Hochschulzugang öffnen - Mehr Chancen für Studierende ohne Abitur"
Der im Antrag vorgenommenen Analyse der Ist-Situation ist weitgehend zuzustimmen:
Nur ein sehr geringer Anteil der Studierenden in Nordrhein-Westfalen weist keine schulische Hochschulzugangsberechtigung auf. In manchen anderen Bundesländern ist dieser Anteil allerdings noch geringer. Insgesamt liegt Deutschland hier deutlich unter dem europäischen Durchschnitt (EUROSTUDENT, 2008).
Ebenfalls unterdurchschnittlich, sowohl im europäischen als auch im OECD-Vergleich, ist der Akademikeranteil (Education at a Glance, 2008). Eine Steigerung wird als notwendig für die wirtschaftliche Entwicklung betrachtet.
Stellungnahme der nordrhein-westfälischen Fachhochschulen zu den hochschulpolitischen Aussagen des Koalitionsvertrages
Die nordrhein-westfälischen Fachhochschulen unternehmen seit einigen Jahren erhebliche Anstrengungen, um einer wachsenden Zahl junger Menschen eine qualifizierte akademische Bildung zu bieten und zugleich die für die wirtschaftliche Entwicklung des Landes bedeutsame angewandte Forschung und Entwicklung zu stärken.
Auf diesem Hintergrund wurde die folgende Stellungnahme formuliert mit dem Ziel, so bald wie möglich mit der neuen Landesregierung ins Gespräch zu kommen, um gemeinsam in den nächsten Jahren Lehre und Forschung in Nordrhein-Westfalen voranbringen zu können.