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Fachhochschulen in NRW mahnen Beteiligung bei Exzellenzinitiative an

29.02.2016

In der aktuellen Diskussion um die Fortführung der Exzellenzinitiative fordern die NRW-Fachhochschulen Beteiligungsmöglichkeiten für Fachhochschulen. In einer Stellungnahme gegenüber der Bundes- und Landespolitik nehmen sie unter anderem Bezug auf den Abschlussbericht der "Imboden-Kommission", die die bisherige Exzellenzinitiative evaluiert und Vorschläge für die Fortsetzung des Programms unterbreitet hatte.

Zur Stellungnahme

NRW-Fachhochschulen zum Gesetzentwurf zur WissZeitVG-Novelle

24.09.2015

Zum Gesetzentwurf der Bundesregierung für die Novellierung des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes (WissZeitVG) nehmen für die NRW-Fachhochschulen die Landesrektorenkonferenz und die Arbeitsgemeinschaft der Kanzlerinnen und Kanzler Stellung. Dabei weisen sie auf die besonderen Interessen und Belange der Fachhochschulen hin.

Stellungnahme WissZeitVG

 

Fachhochschul-Interessen beim Förderprogramm wissenschaftlicher Nachwuchs berücksichtigen

29.07.2015

Zum aktuell von einer Staatssekretärsarbeitsgruppe der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) zu erarbeitenden Förderprogramm für den wissenschaftlichen Nachwuchs haben sich die Landesrektorenkonferenz der Fachhochschulen und die Arbeitsgemeinschaft der Kanzlerinnen und Kanzler der Fachhochschulen NRW mit einem Schreiben an die zuständigen Entscheidungsgremien zu Wort gemeldet. Das Schreiben, in dem die spezifischen Interessen der Fachhochschulen bei der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses beschrieben werden, können Sie hier nachlesen.

Schreiben zum Förderprogramm für den wissenschaftlichen Nachwuchs

Stellungnahme der nordrhein-westfälischen Fachhochschulen zum Entwurf des Hochschulzukunftsgesetzes

18. Juni 2014

Die LRK nimmt gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft der Kanzlerinnen und Kanzler der Fachhochschulen NRW im folgenden Papier Stellung im Rahmen der öffentlichen Anhörung zum Hochschulzukunftsgesetz am 18.06.2014 im Landatg Nordrhein-Westfalen.

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Stellungnahme "Forschung im Mittelstand"

31. März 2014

Die LRK nimmt im folgenden Papier Stellung im Rahmen der öffentlichen Anhörung "Forschung im Mittelstand" am 01.04.2014 im Landatg Nordrhein-Westfalen.

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Stellungnahme "Masterstudienplätze"

19. März 2014

Gemeinsame Stellungnahme der LRK und der Arbeitsgemeinschaft der Kanzlerinnen und Kanzler der Fachhochschulen NRW zu TOP 2 der Sitzung des Wissenschaftsausschusses am 19.03.2014 „Aufbau und Erhalt von Studienplätzen ist Länderaufgabe - welche Pläne hat die Landesregierung beim Ausbau der Masterstudienplätze?“

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Stellungnahme zur Innovationsstrategie des Landes Nordrhein‐Westfalen im Rahmen der EU-Strukturfonds 2014‐2020

15. Januar 2014

Die LRK nimmt im folgenden Papier Stellung zur Innovationsstrategie des Landes Nordrhein‐Westfalen im Rahmen der EU-Strukturfonds 2014‐2020

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Stellungnahme der Landesrektorenkonferenz der nordrhein-westfälischen Fachhochschulen/Hochschulen für angewandte Wissenschaften zu dem Referentenentwurf eines Hochschulzukunftsgesetzes

8. Januar 2014

Die Landesrektorenkonferenz nimmt in dem folgenden Papier Stellung zum Referentenentwurf eines Hochschulzukunftsgesetzes:

Stellungnahme der Landesrektorenkonferenz der nordrhein-westfälischen Fachhochschulen/Hochschulen für angewandte Wissenschaften zu dem Referentenentwurf eines Hochschulzukunftsgesetzes

Klare Leitungsstrukturen und mehr Freiraum für Forschung und Entwicklung an NRW-Fachhochschulen

31. Juli 2013

Die Landesrektorenkonferenz der Fachhochschulen in Nordrhein‐Westfalen nimmt im folgenden Papier ergänzend zum bereits veröffentlichten Dokument vom Februar 2013 Stellung zum geplanten Hochschulzukunftsgesetz. Von besonderer Bedeutung sind den Präsidentinnen und Präsidenten die Aspekte einer klaren Leitungsstruktur an den Hochschulen sowie die Schaffung von mehr Freiräumen für Forschung und Entwicklung an nordrhein‐westfälischen Fachhochschulen.

Download: Ergänzende Stellungnahme der LRK FH NRW klaren Leitungsstrukturen und Freiräumen für Forschung und Entwicklung

Stellungnahme zur Übertragung der Tarifergebnisse auf Beamte

12. Juni 2013

Stellungnahme der Landesrektorenkonferenz der Fachhochschulen Nordrhein-Westfalen zur Anhörung zum Gesetz zur Anpassung der Dienst- und Versorgungsbezüge 2013/2014 sowie zur Änderung weiterer dienstrechtlicher Vorschriften im Land Nordrhein-Westfalen am 18. Juni 2013

LRK-Stellungnahme zur Übertragung der Tarifergebnisse auf Beamte

Stellungnahme zum doppelten Abiturjahrgang

7. März 2013

Die Stellungnahme der Landesrektorenkonferenz der Fachhochschulen Nordrhein- Westfalen zur Anhörung „Herausforderungen des doppelten Abiturjahrgangs annehmen – Wo sind die Konzepte der Landesregierung“ am 13. März 2013 finden Sie unterfolgendem Link:

LRK-Stellungnahme zum doppelten Abiturjahrgang

Stellungnahme zum Rahmenprogramm „Fortschritt NRW – Forschung und Innovation für nachhaltige Entwicklung“

5. März 2013

Die ausführliche Stellungnahme der Landesrektorenkonferenz der Fachhochschulen NRW finden Sie unterfolgendem Link:

Stellungnahme zum Rahmenprogramm „Fortschritt NRW – Forschung und Innovation für nachhaltige Entwicklung“ - Plädoyer für strukturbildende Fördermaßnahmen

Stellungnahme der nordrhein-westfälischen Fachhochschulen zu den Eckpunkten des geplanten Hochschulzukunftsgesetzes

21. Februar 2013

Unter folgendem Link finden Sie die ausführliche Stellungnahme der nordrhein-westfälischen Fachhochschulen zu den Eckpunkten des geplanten Hochschulzukunftsgesetzes

Stellungnahme der nordrhein-westfälischen Fachhochschulen zu den Eckpunkten des geplanten Hochschulzukunftsgesetzes

Die LRK (FH) schließt sich der Stellungnahme der Arbeitsgemeinschaft der Kanzlerinnen und Kanzler (FH) an

16. Januar 2013 Die Landesrektorenkonferenz der Fachhochschulen NRW schließt sich der Stellungnahme im Rahmen der Anhörung des Haushalts- und Finanzausschusses des Landtags zum „Gesetz über die Feststellung des Haushaltsplans des Landes Nordrhein-Westfalen für das Haushaltsjahr 2013“ der Arbeitsgemeinschaft der Kanzlerinnen und Kanzler der nordrhein-westfälischen Fachhochschulen an.

Stellungnahme zum Entwurf des „Gesetz zur Zweckbindung der dem Land Nordrhein-Westfalen nach dem Entflechtungsgesetz aus dem Bundeshaushalt zustehenden Finanzmittel“ (Drucksache 16/748)

Stellungnahme der nordrhein-westfälischen Fachhochschulen zu Art. 4 des Entwurfs des Dienstrechtsanpassungsgesetzes

(Gesetz zur Erhöhung Grundgehälter in den Besoldungsgruppen W2 und W3)

Oktober 2012

Download der Stellungnahme

Offener Brief der Landesrektorenkonferenz der Fachhochschulen NRW an Herrn Professor Horst Hippler, Präsident der Hochschulrektorenkonferenz

Bochum, 27.09.2012

Sehr geehrter Herr Kollege Hippler,

seit Ihrer Wahl zum Präsidenten der Hochschulrektorenkonferenz haben Sie sich wiederholt mit kritischen Äußerungen zur Bologna-Reform an die Öffentlichkeit gewandt. Die Landesrektorenkonferenz der Fachhochschulen in NRW hält Ihre pauschale Kritik an der Bologna-Reform und insbesondere an der Qualifikation der Bachelorabsolventinnen und -absolventen für nicht akzeptabel. Ihre Beurteilung verkennt die Realität, entwertet die Arbeit der deutschen Hochschulen und verunsichert in unverantwortlicher Weise Studierende wie Arbeitgeber. Damit haben Sie die Konsenslinie verlassen, die bislang innerhalb der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) eingehalten wurde.

Viele Hochschulen haben die vergangenen zwölf Jahre erfolgreich genutzt, um wissenschaftsbasierte, berufsqualifizierende und persönlichkeitsbildende Bachelorstudiengänge zu entwickeln und umzusetzen. Ergänzt wurden diese um fachlich vertiefende oder verbreiternde Masterstudiengänge. Die gestuften Abschlüsse sind von Studierenden in hohem Maße akzeptiert sowie in Wirtschaft und Verwaltung mehrheitlich gewünscht und anerkannt.

Das Institut der deutschen Wirtschaft Köln hat jüngst Daten veröffentlicht (iwd, Ausgabe 36, 6.9.2012), die auf eine Befragung von 1015 Unternehmen im Februar 2012 zurückgehen. Danach steigen Bachelorabsolventen zu Beginn ihrer Karriere meist in vergleichbarer Weise in die Berufswelt ein wie Master- und Diplomabsolventen. Ihr Einstiegsgehalt beträgt im Durchschnitt 39.700 Euro, während ein Masterabsolvent mit 41.600 Euro beziehungsweise ein Diplomabsolvent mit 41.200 Euro nur geringfügig mehr verdient. Der Bachelorabschluss, mit dem derzeit 47 Prozent der Fachhochschulabsolventen und 23 Prozent der Universitätsabsolventen ihre Karriere beginnen, ist für den berufsorientierten Akademiker wie für den Unternehmer ein außerordentlich attraktiver Hochschulabschluss.

Neun von zehn Unternehmen gaben an, dass sie zwischen FH- und Uni-Absolventen keinen Unterschied machen.

Natürlich ist überall da, wo Innovation gelebt wird, nicht nur Licht, sondern auch Schatten. Übermäßig verschulte und überfüllte Studiengänge, möglicherweise mit Anwesenheitspflicht, sind Fehlentwicklungen, die zu korrigieren sind und auf einem falschen Verständnis der Bologna-Reform beruhen. Gut gemacht ist ein Studium heute zielführender und erfolgreicher zu durchlaufen als in der Vergangenheit. Die Bologna-Reform hat den Fokus auf die Studierenden gerichtet sowie das Bewusstsein für Studierbarkeit, Qualität der Lehre, Aktualität und Relevanz der Inhalte und wissenschaftliche Methoden geschärft. Persönlichkeitsbildung ist keine Frage von Bologna, sondern von sinnvoll gestalteten Studiengängen. Studienzeitverlängerungen, aus welchen Gründen auch immer, sind heute genauso möglich wie zu Zeiten der Diplom- und Magisterstudiengänge, allenfalls eingeschränkt durch die BAföG-Bedingungen oder Finanzierungsprobleme – aber auch das ist kein Novum der gestuften Studienabschlüsse. Die Hochschulen haben es in der Hand, Studierbarkeit und Qualität sicherzustellen sowie Bildung und Ausbildung miteinander zu verzahnen. Eine Pauschalkritik an Bologna verschleiert Ursache und Wirkung. Auch andere, sehr leistungsfähige Hochschulsysteme haben seit langem ein gestuftes System der Abschlüsse und einen offenen Arbeitsmarkt für Bachelorabsolventen.

Junge Menschen sind heute zu Recht stolz auf „ihren“ Bachelorabschluss. Wir bedauern sehr, dass Sie das schlecht reden, was von Studierenden mit Fleiß und Mühe an unseren Hochschulen erworben wurde. Verantwortung und Fürsorgepflicht haben wir gegenüber denjenigen, die Ziel und Zweck unseres Tuns an den Hochschulen sind.

Sehr geehrter Herr Hippler, wir sind davon überzeugt, dass Sie mit Ihrer grundsätzlichen Kritik am Bologna-System, die in der HRK in keiner Weise abgestimmt ist, nicht die Gemeinschaft der Hochschulen im Sinne Ihres Mandats als Sprecher repräsentieren. Die HRK bezeichnet sich selbst als die „Stimme der Hochschulen“. Das soll und muss sie auch sein. Wir brauchen sie als gemeinsames Forum und Netzwerk, um die Interessen der deutschen Hochschulen jeden Typs gegenüber allen gesellschaftlichen Gruppen, insbesondere der Politik, zu vertreten und durchzusetzen. Wir sorgen uns um die Einheit der HRK, die eine Stärke des deutschen Hochschulwesens ist.

Wir sorgen uns aber auch um unseren Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort, wenn Sie als führender Vertreter des Zusammenschlusses der deutschen Hochschulen durch inakzeptable Pauschalisierungen dem Ansehen der deutschen Hochschulen und ihrer Absolventen im In- und Ausland schaden.

Für die in der Landesrektorenkonferenz der Fachhochschulen in Nordrhein-Westfalen zusammengeschlossenen Hochschulen

 

mit freundlichen Grüßen

 

Martin Sternberg

Fachhochschule Aachen, Fachhochschule Bielefeld, Hochschule Bochum, Technische Fachhochschule Georg Agricola Bochum, Evangelische Fachhochschule Rheinland-Westfalen-Lippe, Hochschule für Gesundheit, Hochschule Bonn-Rhein-Sieg, Fachhochschule Dortmund, Fachhochschule Düsseldorf, Hochschule Hamm-Lippstadt, Fachhochschule Köln, Katholische Hochschule NRW, Rheinische Fachhochschule Köln, Fachhochschule Münster, Hochschule Niederrhein, Hochschule Ostwestfalen-Lippe, Hochschule Ruhr-West, Hochschule Rhein-Waal, Fachhochschule Südwestfalen, Westfälische Hochschule

Stellungnahmen

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Stellungnahme zum Antrag der FDP-Fraktion "Fachhochschulen weiter stärken: Promotionen erleichtern" und zm Entschließungsantrag der SPD-Fraktion und der Fraktion BÜNDNIS 90/Die Grünen

Die nordrhein-westfälischen Fachhochschulen begrüßen es sehr, dass sich der Ausschuss für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie des Landtages des Themas Fachhochschulen und Promotion annimmt.

Fachhochschulen haben sich in den 40 Jahren, seit dieser Hochschultyp aus der Taufe gehoben wurde, erheblich verändert. Die akademische Qualifikation der Professorenschaft ist deutlich höher als vor 40 Jahren. Die Hochschulen bieten ein attraktives Studienangebot, das die Studierenden zugleich zu wissenschaftlicher Arbeit befähigt und ihnen eine berufliche Basis vermittelt. Bachelor- und Masterstudiengänge qualifizieren für den gehobenen und höheren Dienst. Angewandte Forschung und Entwicklung zählen zu den Dienstaufgaben der Professorinnen und Professoren, und die entsprechenden Aktivitäten weisen in etlichen Bereichen eine beeindruckende Quantität und Qualität auf. Das Bundesverfassungsgericht hat diese Veränderungen im letzten Jahr in seinem Urteil zur Wissenschaftsfreiheit gewürdigt.

Download: Stellungnahme zu "Fachhochschulen weiter stärken: Promotionen erleichtern

Offener Dialogprozess zur Weiterentwicklung des Hochschulrechts - Nordrhein-westfälische Hochschulen nehmen Stellung

Die Hochschulen wurden eingeladen, mit dem MIWF die Weiterentwicklung des Hochschulrechts anhand von sechzehn Fragen, gruppiert in drei Körbe, zu diskutieren. Die nordrhein-westfälischen Fachhochschulen werden sich an dieser Diskussion auf der Grundlage ihrer Erfahrungen mit dem aktuellen Hochschulgesetz beteiligen.

Download: Stellungnahme zur Weiterentwicklung des Hochschulrechts

Stellungnahme zum Änderungsantrag der Fraktionen SPD und Bündnis 90/Die Grünen zum Gesetzentwurf „Gesetz zur Verbesserung von Chancengleichheit beim Hochschulzugang“

Die Landesrektorenkonferenz und die Arbeitsgemeinschaft der Kanzlerinnen und Kanzler der Fachhochschulen begrüßen die bei Abschaffung der Studienbeiträge vorgesehene Kompensation der Einnahmeausfälle. Sie halten die im Entwurf des Gesetzes zur Verbesserung von Chancengleichheit beim Hochschulzugang vorgesehene Verteilung auf die Hochschulen nach der Zahl der Studierenden in der Regelstudienzeit für sinnvoll.

Wird hingegen – wie im Änderungsantrag – das Anderthalbfache der Regelstudienzeit zur Grundlage genommen, so werden für die Hochschulen keine Anreize geschaffen, das Studium im Sinne eines sorgsamen Umgangs mit der Lebenszeit ihrer Studierenden effektiv zu gestalten. Auch wenn die individuelle Studiendauer von der Regelstudienzeit selbstverständlich abweichen kann, so dürfen die Hochschulen nicht in Versuchung geführt werden, Studierende zur Konsolidierung ihrer Finanzen deutlich über die Regelstudienzeit zu halten.

Stellungnahme der nordrhein-westfälischen Fachhochschulen zum "Regierungsentwurf eines Gesetzes zur Verbesserung von Chancengleichheit beim Hochschulzugang in Nordrhein-Westfalen"

Die nordrhein-westfälischen Fachhochschulen begrüßen es, dass das Land sich künftig stärker finanziell im Bereich der Hochschullehre engagieren will.

In den letzten Jahrzehnten sind zwar die öffentlichen Mittel für die Hochschulen gestiegen, die Studierendenzahlen sind aber sehr viel stärker gewachsen, so dass die für einzelne Studierende durchschnittlich zur Verfügung stehenden Grundmittel erheblich gesunken sind und sich die Betreuungsrelationen deutlich verschlechtert haben. Nur die Studienbeiträge boten in den letzten Jahren Spielräume zur Verbesserung dieser Situation.

Dass bei der Abschaffung der Studienbeiträge nun eine kapazitätsneutrale Kompensation in Aussicht gestellt wird, ist für die Hochschulen zunächst erfreulich, die Umsetzung wirft allerdings viele Fragen auf.

Download: Stellungnahme der Landesrektorenkonferenz zum Regierungsentwurf (63KB)

Stellungnahme der nordrhein-westfälischen Fachhochschulen zu den hochschulpolitischen Aussagen des Koalitionsvertrages

Die nordrhein-westfälischen Fachhochschulen unternehmen seit einigen Jahren erhebliche Anstrengungen, um einer wachsenden Zahl junger Menschen eine qualifizierte akademische Bildung zu bieten und zugleich die für die wirtschaftliche Entwicklung des Landes bedeutsame angewandte Forschung und Entwicklung zu stärken.

Auf diesem Hintergrund wurde die folgende Stellungnahme formuliert mit dem Ziel, so bald wie möglich mit der neuen Landesregierung ins Gespräch zu kommen, um gemeinsam in den nächsten Jahren Lehre und Forschung in Nordrhein-Westfalen voranbringen zu können.

Download: Stellungnahme der nordrhein-westfälischen Fachhochschulen zu den hochschulpolitischen Aussagen des Koalitionsvertrages (pdf, 178kb)

Stellungnahme zum Antrag der SPD-Fraktion im nordrhein-westfälischen Landtag zum Thema "Hochschulzugang öffnen - Mehr Chancen für Studierende ohne Abitur"

Der im Antrag vorgenommenen Analyse der Ist-Situation ist weitgehend zuzustimmen:

Nur ein sehr geringer Anteil der Studierenden in Nordrhein-Westfalen weist keine schulische Hochschulzugangsberechtigung auf. In manchen anderen Bundesländern ist dieser Anteil allerdings noch geringer. Insgesamt liegt Deutschland hier deutlich unter dem europäischen Durchschnitt (EUROSTUDENT, 2008).

Ebenfalls unterdurchschnittlich, sowohl im europäischen als auch im OECD-Vergleich, ist der Akademikeranteil (Education at a Glance, 2008). Eine Steigerung wird als notwendig für die wirtschaftliche Entwicklung betrachtet.

Download:Stellungnahme zum Antrag der SPD-Fraktion im nordrhein-westfälischen Landtag zum Thema "Hochschulzugang öffnen - Mehr Chancen für Studierende ohne Abitur (pdf, 12 Kb)

Stellungnahme zum Gesetz zum Aufbau der Fachhochschule für Gesundheitsberufe

Der Wissenschaftsrat hat bereits 1991 in seinen „Empfehlungen zur Entwicklung der Fachhochschulen in den 90er Jahren“ eine Erweiterung des Studienangebotes um „Studiengänge, die für Tätigkeiten in den medizinischen Assistenzberufen, in der medizinisch-physikalischen Behandlung (Physiotherapie), als Logopäde, in der Erziehung (Kindergarten) und in der Pflegedienstleitung in Krankenhäusern qualifiziert“ (S. 78f.) empfohlen.

Auch in seiner „Empfehlung zur Entwicklung der Fachhochschulen“ aus dem Jahr 2002 hat der Wissenschaftsrat noch einmal auf den größer werdenden Bedarf an berufspraktisch ausgerichteten Studienangeboten im gesamten Gesundheitsbereich hingewiesen und die Empfehlung ausgesprochen, das Fächerspektrum entsprechend zu erweitern.

Download: Stellungnahme zum Gesetz zum Aufbau der Fachhochschule für Gesundheitsberufe (pdf, 10,7)

Stellungnahme zum Entwurf des Lehrerausbildungsgesetzes

Zentrales Ziel des vorliegenden Gesetzentwurfs ist es, die Qualität der Lehrerausbildung nachhaltig zu verbessern. Berufsfeld- und Praxisbezug werden intensiviert, die fachliche und pädagogische Profilierung der künftigen Lehrkräfte wird gestärkt, die Verantwortlichkeiten werden klarer geregelt. Dem Bologna-Prozess wird durch ein gestuftes Studienmodell Rechnung getragen, wobei die Qualitätssicherung durch Akkreditierung erfolgt, und die gewachsene Autonomie der nordrhein-westfälischen Hochschulen schlägt sich in der eindeutigen Zuständigkeit der Hochschulen nicht nur für das Studium, sondern auch für den Studienabschluss nieder.

Download: Stellungnahme zum Entwurf des Lehrerausbildungsgesetztes (pdf,21 Kb)